Am 13 Juni 2009 gegen 5:00 Uhr morgens erreichte ich die Spitze der höchsten Erhebung Afrikas

 

K I L E M A K Y A R O    5 8 9 5 m

 

In Swahili bedeutet der Name

 

B E R G   D E S   B Ö S E N   G E I S T E S

 

 

 

 

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Ewigkeit  ist  Zeitverschwendung

7 Tage Kilimanjaro

 

 

 

 

 

 

 

Unser Team

Diese Männer machen einen harten Job.  Und sie machen ihn gut... (Barranco Camp 3970 m.)

www.adventuretrain.de

 

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Shira Camp 3880 m.

Das Wetter kann hier unangenehm sein.

 Die afrikanischen Krähen erfreuen mein Auge.

Ich sammle kleine Lava Brocken als Andenken.

Hier wird die Nacht sehr kalt sein!

 

 

 

  

Am nächsten Morgen. Bodenfrost.

Eine Stunde später knallt die Sonne... Und verbrennt mein Gesicht links und mein linkes Ohr.

Es heißt - wir gehen in Richtung Osten. (Berg Shira 3962m.)

 

 

 

 

 

 

 

 

    

Der Gipfel scheint so nah -   greifbar nah... Es sind noch 2 Tage Marsch.

Und wir sind seit 3 Tagen unterwegs.

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Ich übe noch... Mit meinem neuen Fotoapparat.

 

 

 

 

 

 

 

 

            

Im Hintergrund ist der Lava Tower zu sehen.

Am Lava Tower, 4650 m.

 

 

 

 

 

 

 

    

...die Anstrengung zahlt sich aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    

Die Stille. Das Schweigen der Natur grenzt an Unerträglichkeit...

Hier gab es mal mittelgroße Bäume. Klimaänderung?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurze Pause. Man wechselt paar Worte mit einer anderen Gruppe. Auf dem Berg wird gesprochen

Swahili, Englisch, Deutsch, Französisch, Polnisch... Und es geht weiter - bzw. höher!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

Kilimanjaro liegt im Norden Tansanias, direkt an der Grenze zu Kenia.

Der Berg kann auch von der kenianischen Seite bestiegen werden.

Wir haben uns für die Machame Route entschieden. Sie ist mittel schwer.

Landschaftlich soll sie die interessanteste sein.

Die einfachste Route heißt: Coca-Cola Route (Marangu).

Die schwierigste Route trägt den Namen: Whisky Route.

 

 

 

 

Machame Route: Machame, Shira, Lava Tower, Barranco, Karanga, Barafu...  Uhuru Peak 5895 m.

  

  

Mit dem Auto kommt man bis zu Machame Gate (1800m)

Ab da geht es zu Fuß weiter.

 

 

 

 

 

 

 

  

  

Benny und unser Koch.

Ich kann mich an seinen Namen leider nicht mehr erinnern.

Beim Kochen gab er alles - um uns zufrieden zu stellen (!).

Benny spricht recht gut Deutsch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Über den Wolken

 

 

 

 

   

Der Kibo (Der Helle) - so wird der Kili von den Einheimischen genannt,

verbirgt sein wahres Gesicht.

Berg Shira.

Karanga Camp 4000 m.

 

 

 

 

   

Ich warte.

Ich nutze die Zeit - und fotografiere.

   

Diese Idee ging wohl in die Hose... Ein Stück Schrott auf dem Kibo.

Auf dem Berg gibt es keine Mülleimer, keine Möglichkeit -

Müll zu entsorgen.

Wir tragen unseren Abfall bewusst mit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Christian Neuberg

Barafu  Camp 4600 m.

Heute nacht greifen wir den Gipfel an.

Mein Blick verweist respektvoll auf die Richtung.

Im Hintergrund der Berg Mawenzi 5148 m.

 

 

 

 

 

Geschafft!!!

Es war nicht einfach. Nichts ist einfach!

Ab 5000 m. Höhe bekam ich zunehmend Probleme

mit meinem Gleichgewichtsinn.

Meine Stöcke erwiesen sich als - sehr hilfreich.

Ich hatte darüber hinaus zeitweise Halluzinationen:

Ich hörte in der Ferne Chorgesänge...

Am Gipfel ist die Sauerstoffdichte nur halb so groß

wie auf Meereshöhe.

 

 

 

 

  

Mondlandschaft?

Nein - Kilimanjaro... Der Gipfel.

 

 

 

 

 

 

Foto: Christian Neuberg

 

5895m. über dem Meeresspiegel. Ich kämpfe um mein Gleichgewicht.

Neben mir unser Guide William. Im Hintergrund ist Albert zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Zurück in -Kilemakyaro Mountain Lodge- am Fuße des Berges in Moshi.

Wir genießen die Entspannung. Meinungsaustausch durch Lektüre von Cioran.

 

Die Adresse des Hauses kann ich nur empfehlen:

www.kilimanjarosafari.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

D I E  V O R B E R E I T U N G

Was man auf den Berg mitnimmt - ist eine individuelle Angelegenheit.

Man sollte aber nichts vergessen.

Überflüssiges mitzunehmen - ist auch nicht praktisch.

Eine Waffe, um sein Klopapier zu beschützen - ist überflüssig.

 

Vor der Reise sollte man die Standart-Impfungen erneuern lassen.

Gelbfieber-Impfung ist Pflicht. Am Kilimanjaro Air Port wird der Impfpass verlangt.

Eine Malaria Prophylaxe halte ich für bedenklich(!).

Reiseapotheke...

No-Moskito Spray ist empfehlenswert, so wie eine Kopfbedeckung.

 

US Dollar ist ein gängiges Zahlungsmittel in Tansania. Aber auch der Euro wird angenommen. (Kleine Scheine mitnehmen)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5 US Dollar Bier.

Die Fotostory folgt...

 

 

 

 

 

 

S A F A R I

Tarangire National Park  Tanzania

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Tiere laufen uns über den Weg - ohne Zebras zu beachten.

 

 

 

 

 

Tja... was soll man dazu sagen?

 

 

 

 

Die Affen erzeugen einen unerträglichen Geruch (!).

Sind sie etwa 7 Tage auf dem Kilimanjaro gewesen, ohne Dusche...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

      

      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Die Buffalos sind sehr aggressive Tiere. Sie sind Vegetarier...

... und sie wollen nicht gefressen werden.

 

 

 

 

 

 

   

Foto: Christian Neuberg

 

 

 

 

 

 

  

Die Gnus.

 

 

 

 

 

D I E   L A N D S C H A F T

  

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

   

 

 

 

 

 

Dieses Kätzchen glaubt - nicht entdeckt worden zu sein.

Der Löwe jagt nicht. Er wartet auf sein Opfer.

Man kann anhand des Fotos nicht erkennen -

in welche Richtung die Katze schaut...

In die andere oder meint sie mich...

...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    

Ein Elefanten-Paar posiert geduldig meiner Kamera -

als möchten die Beiden von mir gestreichelt werden...

..

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Zwischen-Stopp

 

 

 

Vumi - unser Safari-Guide. Er ist ein sehr netter Mensch. Vumi erzählt uns interessante Einzelheiten

aus dem Leben der Tiere, die er mit seinem scharfen Auge in der tansanischen Savanne findet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

D I E  M A S S A I

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdenklichkeit hat unterschiedliche Ausdrucksformen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Schmuckmanufaktur.

Will der Schmuck etwas aussagen oder unterdrücken..?

 

 

 

 

 

Richie - unser Kellner.

 

 

 

 

 

 

 

Neben mir unser Koch. Er verwöhnte uns mit afrikanischer Küche.

Ich empfehle seine Tomaten-Suppe mit einem Schuss Zitronensaft und Gin.

Afrikanische Küche zeigt Mut.

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

Die Massai schicken ihre Kinder aufs Feld - nicht in die Schule.

So spannend kann nur stehen gebliebene Zeit sein.

 

 

 

Wir haben in diesem Massai Schmuckgeschäft  etwas eingekauft.

Unsere Kauflust wird belohnt mit Gesang und Tanz...

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

Sucht die hübsche Tänzerin den Augenkontakt?

 

 

 

 

 

 

...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine  Massai...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

D I E  S T A D T

   

Selbstportrait

 

 

 

 

 

 

 

 

Hände, Gesichte und...

 

... das 5 US Dollar Bier

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

Gesichte

  

 

 

 

 

 

In Tansania sind Menschen sehr freundlich...

Bloß mancher verlangt für eine Flasche kühles Bier - 5 US Dollar...

I     Africa

 

 

 

 

 

 

 

     

Die Massai-Apotheke

schön europäisch...

 

 

 

 

    

Beweis der Gehirnwäsche...

 

 

 

 

  

  

 

 

 

 

 

 

Diese Malaika spricht Swahili.

 

 

 

   

Foto: Christian Neuberg

Romel - unser Guide in der Stadt. Er hat vollen Terminkalender...

In diesem Biergarten wagen wir unseren Hunger mit...

...Ziegenfleisch zu stillen.

Es schmeck sehr intensiv.

Der Geschmack der gegrillten Bananen ähnelt der Kartoffel.

 

 

 

 

 

Reichtum und Armut nebeneinander.

Wer in Tansania wohlhabend ist, verdient sein Geld im Ausland.

Diese Luxusvilla gehört einem Arzt, der in Nigeria "jobt".

 

 

 

 

 

 

 

D I E  K A F F E E F A B R I K

   

Diese alte Kaffeefabrik stammt aus der Kolonialzeit Deutsch Ost-Afrika.

Hier werden Kaffee-Bohnen einzeln von Hand nach Größe und Farbton sortiert.

Arabica  Coffee Tanzania

    

 

 

 

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no comment

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B E V Ö L K E R U N G  U N D  S P R A C H E

In Tansania ist Swahili die Amtssprache.

Es werden insgesamt 127 verschiedene Sprachen gesprochen.

Englisch ist die Sprache an Gerichten, so dass Englisch als Amtssprache

angesehen werden kann.

Der Name des Landes ist eine Zusammensetzung dreier Bezeichnungen der Landesteile:

Tanganjika, Sansibar und Azania.

 

 

 

 

 

 

 

Swahili Grundkurs

herzlich willkommen

 

jambo.............................. hallo

danke .......................... asante

malaika ....................... Engel

safari ............................. Reise

 

Es gibt einige deutsche Wörter - die auf die Kolonialzeit zurück gehen:

"Kindergarten" oder  "Schule" als Beispiel.

 

 

Die Bergführer auf der Kilimanjaro Tour sagen:

 

pole pole ......................................................................................................... langsam !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

             

Nationalfarben und das Wappen Tansanias

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    

In Tansania leben 41 Millionen Menschen.

(!) 44% der Bevölkerung ist unter 15 Jahre alt.

(?) 6,2% der Bewohner sind AIDS infiziert...

Afrikaner legen einen großen Wert auf ihr Äußeres. Es ist oft alles, was sie besitzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

D I E  W A L D M E N S C H E N

 

Hier leben hunderte Menschen.

Bestimmt auch Flüchtlinge. In Tansania leben mehr als 400.000 Flüchtlinge

aus Burundi, DR Kongo, Somalia und anderen Ländern.

Auf dem Berg gegenüber sind die Dächer ihrer Hütten erkennbar.

 

 

 

 

 

 

 

Man hört hier überall spielende Kinder...

Eine Zeitbombe (!)

Es ist Sonntag. Diese Frau kommt vermutlich

von der Kirche.

 

 

 

 

 

Einer von den beiden Jungs sprach Deutsch.

Er fragte mich provokativ: "Hast du ein Problem?"

Woran erkennen die Menschen, dass wir aus Deutschland kommen?

Gerhard Hauptmann meinte:

"Den Deutschen erkennt man schon am Husten."

Ich habe gar nicht gehustet.

Und doch habe ich ein Problem...

 

 

 

 

 

 

Wir wurden zum Kaffee eingeladen. Johnny - unser Guide geht vor.

 

 

 

Ich schreite etwas zögernd...

 

 

 

...mit einem Gänse-Haut-Gefühl.

Ob ich diese Wäsche ausbügeln kann...

 

Dieser junge Mann baut Kaffee an. Er besitzt ein kleines Ackerland.

Mir werden in wenigen Worten die wichtigsten Schritte

der Kaffee-Herstellung erklärt.

 

 

 

 

Kaffee-Früchte. Im Juli werden sie geerntet.

Kaffee Kantate J.S. Bach

 

 

 

 

 

Die Kaffee-Mühle... Und das Kind im Hintergrund.

 

 

 

So... bin gespannt.

 

 

 

 

 

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Wohl der beste Kaffee - den ich je getrunken habe.

Tchibo ist eine Werbe-Lüge.

 

 

 

Das Kind, das Im Hintergrund an der Wand erkennbar ist -

saß die ganze Zeit völlig apathisch da.

 

 

   

Großvater auf der Veranda

Mutter in der Küche

 

 

Die Schlafstube

 

 

 

...

 

Schlaflager.

Das Licht fragt nach meinem Wort.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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